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Entwicklung

Vom Lehrstuhl Kolbenmaschinen über das Dampfkesselwesen (IVD)
zum Institut für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik (IFK)

     

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Aufnahme aus dem Jahr 1879

Aufnahme aus dem Jahr 1879: Der Blick vom Stadtgarten auf den von Alexander Tritschler und Christian Leins entworfenen Erweiterungsbau der früheren Technischen Hochschule.
 

Die Wurzeln des IFK gehen zurück auf Prof. Rudolf Quack, der 1953 auf den damaligen Lehrstuhl "Kolbenmaschinen und Dampfkessel" der früheren Technischen Hochschule Stuttgart berufen wurde. Das von ihm gegründete Institut erhielt den bis 2009 gültigen Namen "Institut für Verfahrenstechnik und Dampfkesselwesen". Auf Initiative von Prof. Quack wurde für die Energieversorgung im Universitätsbereich Stuttgart-Vaihingen in den Jahren 1958 und 1959 das Heizkraftwerk der Universität Stuttgart erbaut und später mehrmals erweitert. Das Heizkraftwerk bietet seither dem Institut in Deutschland einzigartige experimentelle Möglichkeiten unter Nutzung der Kraftwerksinfrastruktur.

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So sah es um die Jahrhundertwende im Hörsaal aus.

Der Chemiker Carl von Hell (1849 - 1926) begann 1871 als Assistent im Chemischen Labor, 1883 wurde er ordentlicher Professor. So sah es um die Jahrhundertwende im Hörsall mit Studenten aus.

1978 wurde Prof. Richard Doležal als Institutsleiter berufen. In seine Amtszeit fiel die zweite Erweiterung und Sanierung des Heizkraftwerks mit zwei Gasturbinen und Abhitzekesseln, die aus Umweltschutzgründen und durch den erweiterten Energiebedarf der Universität notwendig wurden. Unter Prof. Dr.-Ing. Klaus R.G. Hein, der zwischen 1992 und 2004 Leiter des Instituts und des Heizkraftwerks war, wurden weitere Versuchs- und Technikumsanlagen zur Untersuchung feuerungstechnischer Fragestellungen aufgebaut und für Forschungsvorhaben zur Emissions- und Verschmutzungsreduktion in mit festen Brennstoffen gefeuerten Kraftwerken eingesetzt. Zum Ende der Dienstzeit von Prof. Hein konnte das Institut das aufgrund des zunehmenden Platzbedarfes für die stetig wachsende Mitarbeiterzahl dringend erforderliche neue Institutsgebäude beziehen.

Prof. Dr. techn. Günter Scheffknecht leitet das Institut seit Oktober 2004. Die konsequente Fortführung der Forschungsaktivitäten und die Erweiterung auf die relevanten Technologien zur CO2-Abtrennung wie Oxyfuel, Pre- und Post-Combustion Capture wie auch die Einrichtung des Studiengangs für Erneuerbare Energien bilden ein stabiles Fundament für die Zukunft. Mit der Änderung des Institutsnamens im Jahr 2009 wurde die Ausrichtung des Instituts weiter präzisiert und gleichzeitig an die technologischen wie hochschulspezifischen Rahmenbedingungen angepasst.

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